Sonntag
11.Oktober2026
Wir müssen reden
Gesprächsreihe mit Sascha Chaimowicz
Von der Haft ins Exil
Der Fall Belarus und die globale Bedrohung durch transnationale Repression Unabhängiger Journalismus sieht sich durch transnationale Repression und Angriffe immer drängender herausgefordert. Die Erfahrungen belarussischer Journalist*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen und demokratischer Institutionen liefern wichtige Impulse für die breitere internationale Debatte und können wertvolle Erkenntnisse für andere betroffene Gruppen bieten. Der ehemalige Botschafter und stellvertretende Leiter des Vereinten Übergangskabinetts von Belarus Pavel Latushka eröffnet in der Katholischen Akademie die Ausstellung „The Unheard Voices“, die vom 11.-17.10.2026 in der Millerntorwache zu sehen ist. Diese Ausstellung erzählt von 23 inhaftierten Medienschaffenden und zeigt die anhaltende Verfolgung sowie die transnationale Repression, der belarussische Journalist*innen durch das Lukaschenka-Regime ausgesetzt sind. Persönliche Geschichten, Objekte und Installationen machen erfahrbar, was der Verlust von Pressefreiheit für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutet. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden die Kooperationspartner zu einem Empfang. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache ohne Übersetzung statt!
Der Gang vor die Hunde
Nach Erich Kästner Musikalische Revue durch Kästners „Fabian“ mit Martin Brambach & The Babylon Syncopators „Der Gang vor die Hunde“ sollte er eigentlich heißen, Kästners autobiografischer Großstadtroman. Veröffentlicht wurde er erstmals 1931 in gekürzter, zensierter Fassung unter dem Titel „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“. Erst 2013 erschien Kästners Meisterwerk in ungekürzter Version. Im Zentrum steht der Moralist Fabian, der mit seinem Freund Labude durch das unmoralische Berlin der frühen 1930er Jahre taumelt. Es geht um die Konfrontation mit Liebe, Hass und Gewalt in der Zeit des Kommunismus und des aufkeimenden Faschismus. „Der Gang vor die Hunde“ ist eine Erzählung um Sehnsucht und Suizid, gekaufte und verkaufte Liebe, und um Berlin, den zärtlichen Moloch der Moderne. Nun wagen Christine Sommer und Martin Brambach den „Gang vor die Hunde“. Gemeinsam mit den The Babylon Syncopators entführt das Künstlerpaar sein Publikum in diese verrückte Welt, die oft erschreckend aktuell wirkt. So entsteht eine szenische Lesung mit Musik der Zeit, eine Tour de Force durch die frühen 1980er Jahre: ausschweifend, pornografisch, dekadent und hochpolitisch.
Dunkles Gold – Über die weltweiten Schattenseiten des Goldrauschs
Eine live-journalistische Veranstaltung von Weltreporter.net & Headliner im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit. Sonntag, 11.10., 14 – 15:30 Uhr, Vortragsraum. Schwebende Bäume in Ghana, umkämpfte Minen im Sudan: In Kooperation mit Headliner bringen die Weltreporterinnen Helena Kreiensiek und Bettina Rühl ihre Recherchen zu den Schattenseiten des Goldrauschs live auf die Bühne. Kreiensiek hat zum Goldabbau in Ghana und im Senegal recherchiert, Rühl traf traumatisierte Schürfer aus den Minen der sudanesischen Kriegsregion Darfur. Im Anschluss: Werkstattgespräche und Blick hinter die K
Nichts dabei? Vielleicht stattdessen ein Theaterstück, ein Museumsbesuch, ein Konzert oder ein Kinobesuch?