Source
Theater Moller Haus
Was macht den Clown zum Clown?
Zu erleben sind zwölf angehende Clowns der derzeitigen Ausbildungsklasse zum Bühnenclown der Clownsschule Darmstadt ( www.clownsschule-darmstadt.de ) und zwei Referentinnen im Zusammenspiel vor Publikum. Ist Clown lustig, gefährlich, sinnvoll oder unnötig? Wozu eigentlich Clown? Wird man als Clown geboren oder dazu gemacht? Wie kann ich Clown werden? Was heißt „Clown sein"? Warum haben manche Menschen Angst vor Clowns? Was macht ein Clown in ernsten Zeiten? Wir sagen: Wir sagen: „Clown sein" ist eine Frage der Haltung, gespeist aus Neugier, Offenheit, Hingabe, Risikobereitschaft, Liebe zum Leben und Mut zum Scheitern. Ob auf der Bühne oder auch im Leben. Herzlich willkommen, begleiten Sie uns in unserem Handwerk und auf unserer Suche nach der Balance im Unberechenbaren! In einer Zeit, da Stabilität neu definiert und Veränderung stabil wird, bietet die Auseinandersetzung mit dieser Kunstfigur – nebst Kunstschaffenden – auch eine inspirierende Erfahrung für Menschen aus nahezu allen übrigen Lebensbereichen, ob privat oder beruflich motiviert. Leiterinnen: Ann Dargies & Heike Stock Akteur:innen: 12 Teilnehmer:innen der aktuellen Ausbildungsgruppe zum Bühnenclown Dauer des Stücks: 60–120 Min., nach einer Pause Gespräch zwischen Publikum und Akteur:innen, ab 15 Jahre Preise: VVK 13,30/9,50 (ermäßigt) inkl. Gebühren, Abendkasse 14/10 (ermäßigt), Unterstützer:innenkarte VVK 18,05 inkl. Gebühren, Abendkasse 19 Euro
Die letzte Prüfung – Wann ist der Mensch ein Mensch?
Bestehen wir den Test? Jahrelang haben wir Künstliche Intelligenz geprüft: in Vergleichstests und Bestenlisten , mit kniffligen Prüfungen und dem berühmten Turingtest – der Frage, ob wir eine Maschine noch von einem Menschen unterscheiden können . Können Maschinen dichten, verhandeln, argumentieren – vielleicht sogar lieben? Doch was passiert, wenn wir den Spieß umdrehen und den Menschen auf den Prüfstand stellen ? Was macht uns in einer Welt, in der Künstliche Intelligenz immer mehr Aufgaben übernimmt, noch besonders? Empathie? Humor? Fehlbarkeit? Bewusstsein? Körperlichkeit? Intuition? Die Fähigkeit, Beziehungen einzugehen, Verantwortung zu übernehmen oder Sinn zu stiften? Und welche dieser Eigenschaften sind tatsächlich menschlich – welche könnte eine KI vielleicht irgendwann ebenso gut beherrschen? Der Abend wird damit auch zu einer Suche nach unserer eigenen Rolle in einer von KI geprägten Zukunft: Wenn KI immer mehr kann – was bleibt dem Menschen? In improvisierten, unvorhersehbaren Szenen unterzieht sich der Mensch einem theatralen Turingtest . Schauspieler:innen, Publikum sowie Wissenschaftler:innen und Expert:innen werden zu Beobachter:innen, Prüfer:innen und Mitspieler:innen. Gemeinsam loten wir aus, was den Menschen ausmacht – und ob wir selbst unseren Test bestehen. Ein Abend zwischen Improvisation, Experiment und philosophischem Diskurs. Im Anschluss an die Aufführung geht der Abend in einen offenen Dialog über: Regisseur Stefan Kollmeier, Kurator Dr. Roland Lentz, die Schauspieler:innen des AI Theatre, eingeladene Expert:innen und das Publikum sprechen über die Ideen, Konflikte und Visionen, die aus den improvisierten Szenen entstehen. Ensemble: Stefan Kollmeier, Roland Lentz, Ralf Wetzel Musik: Marek Herz Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Kultur einer Digitalstadt e.V. und Hessian AI ca. 100 Min. plus Pause, ab 16 Jahre Preise VVK 17,10/13,30 erm. inkl. Gebühren, Abendkasse 18/14 erm., Unterstützer:innenkarte VVK 21,85 inkl. Gebühren, Abendkasse 23 Euro