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Public lectures & discussions in Frankfurt today.



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Stabi Hamburg

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Frag eine KI
  1. Buchvorstellung: „Lose Blätter“. Lesung und Gespräch zu Notizen, Essays und Rezensionen von Joachim Kersten

    Mittwoch, 30.9., 19 Uhr, Lichthof. Joachim Kersten (1946–2023) war im Brotberuf Jurist, sein Spezialgebiet war das Urheber- und Presserecht. Seine Leidenschaft aber galt der Literatur. Als fulminanter Leser und Büchersammler war er Anwalt, Berater und Freund von Autorinnen und Autoren, von Verlagen und Archiven, von Stiftungen und Institutionen des Literaturbetriebs. In dieser Rolle prägte er das literarische Leben Hamburgs – und die gesamtdeutsche Bücherwelt. Dass der Vielleser auch ein produktiver Autor war, zeigt der Band „Lose Blätter. Notizen, Essays und Rezensionen“ (Wallstein Verlag, 20

  2. Gläserne Übersetzer:innen: Wie „Love“ zu „Liebe“ wird

    Romance und New Adult übersetzen von Regency bis Romantasy. Montag, 5.10., 18.30 Uhr, Vortragsraum. Das Übersetzen von Genreliteratur und gerade von Liebesromanen wird traditionell im Literaturbetrieb schlechter entlohnt. Aber ist es wirklich so einfach? Die mannigfaltigen Hürden, die den Übersetzer:innen dabei begegnen können, werden von Alexandra Kranefeld und Inka Marter an ein paar wildromantischen Textbeispielen erklärt. Moderation: Ingo Herzke. Die Veranstaltungsreihe „ Gläserne Übersetzer:innen “ bietet Interessierten die Möglichkeit, Übersetzer:innen live bei ihrer Arbeit zu erleben un

  3. Roter Salon: Passagiere – Klasse, Geschlecht und „Rasse“ auf der Eisenbahnreise des 19. Jahrhunderts – Niklas Weber

    Montag, 5.10., 18.30 Uhr, Ossietzky-Forum. Im 19. Jahrhundert wird die Eisenbahn zum „Treffpunkt der guten (und manchmal weniger guten) Gesellschaft“ (Walter Jens). Vom König bis zum einfachen Rekruten, vom Industriemagnaten bis zur Fabrikarbeiterin – fast alle sind gelegentlich mit der Eisenbahn unterwegs. Niklas Weber, Historiker und Kulturwissenschaftler, untersucht diese Praktiken der Trennung und ihren Wandel. Er beleuchtet die Diskurse und Erzählungen, die sich daran angeschlossen haben: vom Antagonismus der Klassen und sozialer Mobilität, von der Liebe auf den ersten Blick und sexueller

  4. Dialog: Bibliothek der Zukunft. Lernräume für Wissenschaft und Stadtgesellschaft

    Dienstag, 6.10., 17 Uhr, Lichthof. Die digitale Transformation und die damit verbundenen Veränderungen in Studium, Lehre und Forschung haben auch die Aufgaben und Angebote wissenschaftlicher Bibliotheken grundlegend verändert. Sie entwickeln nicht nur ihre Informationsangebote und Formen der Wissensvermittlung weiter, sondern denken zunehmend auch ihre räumlichen Konzepte neu. Die Bibliothek ist nicht mehr nur ein Ort, an dem Wissen aufbewahrt wird – sie wird zu einem Ort, an dem Wissen entsteht, geteilt und erlebt wird. Begrüßung: Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrike Beisiegel , Vorstandsvorsitzende der

  5. Vortrag Prof. Dr. Franklin Kopitzsch: Ein Geschichtsverein auf Sommerfahrt vor dem Ersten Weltkrieg (Prof. Dr. Franklin Kopitzsch)

    Mittwoch, 7.10., 18 Uhr, Vortragsraum Der Verein für Hamburgische Geschichte veranstaltete seit den 1880er Jahren ganztägige Sommerfahrten. Der Vortrag schildert exemplarisch die Fahrten nach Stade (1904) und ins Land Hadeln (1906 und 1907). Wer bereitete die Fahrten vor, wer organisierte sie? Wie wurde gereist? Wer waren die Teilnehmer:innen? Was wurde besichtigt? Wer war vor Ort beteiligt? Gedruckte Führer, die zu den Fahrten erschienen, die Vereinszeitschriften und Zeitungsberichte vermitteln einen lebendigen Eindruck von den Fahrten, auch zum geselligen Teil der Ausflüge und zum Netzwerk d

  6. Dunkles Gold – Über die weltweiten Schattenseiten des Goldrauschs

    Eine live-journalistische Veranstaltung von Weltreporter.net & Headliner im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit. Sonntag, 11.10., 14 – 15:30 Uhr, Vortragsraum. Schwebende Bäume in Ghana, umkämpfte Minen im Sudan: In Kooperation mit Headliner bringen die Weltreporterinnen Helena Kreiensiek und Bettina Rühl ihre Recherchen zu den Schattenseiten des Goldrauschs live auf die Bühne. Kreiensiek hat zum Goldabbau in Ghana und im Senegal recherchiert, Rühl traf traumatisierte Schürfer aus den Minen der sudanesischen Kriegsregion Darfur. Im Anschluss: Werkstattgespräche und Blick hinter die K

  7. Gläserne Übersetzer:innen: Übersetzen ohne Worte – Bilder (nicht nur) für Leichte Sprache

    Montag, 12.10., 18.30 Uhr, Vortragsraum. Warum gibt es Bilder für Leichte Sprache? Wie entstehen Bilder für Leichte Sprache? Das Besondere ist: Leichte Bilder werden zusammen mit dem Text von Prüfer:innen für Leichte Sprache auf ihre Verständlichkeit geprüft. Es werden Praxisbeispiele aus der Illustration für Leichte Sprache mitgebracht. Dabei wird gezeigt, wie Leichte Bilder entstehen können, welche Herausforderungen dabei auftreten und wie unterschiedlich sie aussehen können. Illustrator:in Jona Neugebauer und Prüfer für Leichte Sprache und Bilder Marco Kölln im Gespräch mit Christel Hildebr

  8. Pressefreiheit braucht Nachrichtenkompetenz – Wie wir Kinder und Jugendliche für die digitale Öffentlichkeit resilient machen

    Buchvorstellung und Podiumsdiskussion Donnerstag, 15.10., 19 Uhr, Vortragsraum. Pressefreiheit braucht (junge) Menschen, die Informationen einordnen und Desinformation erkennen können – das Fundament einer demokratischen Meinungsbildung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das „Lernbuch Digitale Resilienz – Wie Eltern und ihre Kinder souveräner im Umgang mit dem Internet werden“. Das Lernbuch richtet sich an alle, die gemeinsam als Familie oder im Klassenverband digitale Chancen nutzen und sich gegen Gefahren wappnen möchten – für mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Freude im digitalen All

  9. Filmpräsentation: „Wir sind alle Brüder“ – Eine deutsch-bretonische Geschichte

    Sonntag, 18.10., 12 Uhr, Vortragsraum. Im Jahr 1946 befanden sich in Frankreich noch etwa 450.000 deutsche Kriegsgefangene, die als Arbeitskräfte in Minenräumkommandos sowie in der Landwirtschaft oder bei Privatleuten eingesetzt waren. So auch Jonathan Kleinpaß’ Großvater Heinz auf dem Bauernhof der Familie Azou in Plouescat (Bretagne). Im Jahr 1962 schreibt der junge Franzose Charles Azou an Heinz. Charles entschuldigt sich dafür, dass Heinz Kriegsgefangener der Familie Azou war. Charles selbst war noch ein Kind, als Heinz bei den Azous lebte. Warum entschuldigt er sich? Eine gemeinsame Veran

  10. Vortrag Thomas Rost: Bombenräumung in Hamburg – Organisation, Akteure und Herausforderungen von 1940 bis in die Nachkriegszeit

    Donnerstag, 29.10., 18 Uhr, Vortragsraum Wenn heute eine nicht explodierte Fliegerbombe entdeckt wird, übernimmt der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr die Entschärfung. Doch wer war unmittelbar nach den Luftangriffen und in den ersten Jahren nach Kriegsende für die Beseitigung von Blindgängern verantwortlich? Der Vortrag beleuchtet die Geschichte der Bombenräumung in Hamburg und stellt die damals beteiligten Organisationen und Personengruppen vor – darunter die Feuerwerker der Wehrmacht sowie den Sicherheits- und Hilfsdienst. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem dem Einsatz von Zuchthausgefan