Quelle
Katholische Akademie Hamburg
Zu den christlichen Tugenden Glaube – Liebe – Hoffnung: GLAUBE
GLAUBE „Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe”, schreibt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Korinther (1. Kor 13, 13). Auf ihn geht die Liste der göttlichen Tugenden zurück, jene Grundhaltungen des Christseins, die den Weg in der Nachfolge Jesu bestimmen sollen. Denn der Glaube muss sich im praktischen Leben der Christen bewähren. Dass dies gelingt, ist nicht unserer menschlichen Leistungsfähigkeit geschuldet, sondern ist im Sinne der paulinischen Rechtfertigungslehre in erster Linie als Gabe Gottes zu verstehen: Glaube, Hoffnung und Liebe sind Geschenk und Auftrag Gottes zugleich. Sie eröffnen eine Zukunft, die sich als universale Perspektive erweist. Weitere Termine zu LIEBE und HOFFNUNG werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Welttag der Armen – Fratello
Einladung zu einem besonderen Tag der Begegnung im Rahmen des Fratello-Projektes für Menschen aus unterschiedlichen, bisweilen gegensätzlichen Lebensverhältnissen. Das Motto des diesjährigen Welttags der Armen stammt aus dem 14. Psalm und lautet: Der Herr ist die Zuflucht des Armen.
Menschliche Intelligenz für überMorgen
Zukunftsperspektiven aus Naturgeschichte, Religion und Technik Künstliche und menschliche Intelligenz, Evolution und Religion – Im Rahmen des Akademie-Schwerpunktes überMorgen fokussieren wir uns auf Zukunftsperspektiven unserer Arbeitskreis-Themen. Im „elektronischen Spiegel” der Künstlichen Intelligenz sehen wir den Menschen nur auf verengte, simulierte Weise. Menschliche Intelligenz ist dagegen in unsere lebendige Leiblichkeit, Emotionalität und Religiosität eingebettet. Wir rufen Aspekte des Lebens in Erinnerung, die für die Gestaltung unserer Zukunft unverzichtbar sind. Welche Perspektiven bieten Naturwissenschaft und Technik für ein menschliches, verantwortbares „überMorgen”? Wir werden außerdem über die aktuelle Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica humanitas“ über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz sprechen.
Sterben als letztes Abenteuer
Vom Ende des Lebens und was wir daraus machen Wir alle sind mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert. Wir alle müssen uns auf dieses letzte Abenteuer einlassen und den Abschied vom Leben und unseren Lieben akzeptieren. In seinem neuen Buch „Ein letztes Abenteuer“ gibt Lothar Frenz sehr persönliche und berührende Einblicke in die traurige und zugleich sehr kostbare Zeit mit seiner sterbenden Mutter. Es ist ein dichter Text aus Erfahrungen, Austausch, Erinnerungen und gemeinsam getragenen Entscheidungen entstanden, die dieses letzte Abenteuer der Mutter zu einem gemeinsam gestalteten Abschied werden lassen. Das wirft ein anderes Licht auf Sterben. Wir werden Kostproben aus seinem Buch hören und zu diesem sensiblen und gesellschaftlich tabuisierten Thema ins Gespräch kommen.
Perspektiven der christlich-muslimischen Beziehungen
Religiöse und weltanschauliche Vielfalt prägen unsere Gesellschaft. Gemeinsame Verantwortung stärkt unser aller Zusammenleben. Der christlich-muslimische Dialog trägt dazu bei, indem er theologisches Verständnis fördert und das eigene Glaubensprofil schärft. Im Februar 2026 ist dazu eine Arbeitshilfe der deutschen Bischofskonferenz erschienen. Wir fragen wir nach: Weshalb und mit welchen Haltungen engagiert sich die Kirche im christlich-islamischen Dialog? Welche theologischen Positionen sollten zugespitzt werden? Wie lässt sich ein konstruktiver Dialog gestalten, der kontroverse Themen anspricht, Konfliktfelder benennt und Umgangsformen mit Differenz(en) auf Augenhöhe entwickelt?
Licht & Dunkel mit „No Good Men“
Shahrbanoo Sadat, AF/D 2026, 100 Min., O.m.U., Preview In der afghanischen Hauptstadt Kabul versucht eine ent schlossene Kamerafrau, nach der Trennung von ihrem untreuen Ehemann ein eigenständiges Leben aufzubauen. Inmitten einer streng patriarchalisch geprägten Gesellschaft kämpft sie täglich um ihre professionelle Anerkennung beim Fernsehen und um das Wohl ihres jungen Sohnes. Mit feinem Humor und spürbarer Lebensnähe erzählt das Drama von weiblicher Selbstbestimmung, städtischem Alltag und dem unermüdlichen Widerstand gegen gesell schaftliche Zwänge im Angesicht tiefgreifender Umbrüche.
Licht & Dunkel mit „Alte Liebe“
Andreas Dresen, D 2026, 110 Min. Nach vierzig Ehejahren haben sich Lore und Harry nicht mehr viel zu sagen. Er meckert im Ruhestand vor sich hin, sie flüchtet sich in ihren Job in der Bibliothek und die Leidenschaft zur Literatur. Als die Hochzeit der gemeinsamen Tochter bevorsteht, geraten die gegensätzlichen Lebensentwürfe des Paares heftig aneinander. Basierend auf dem Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählt Dresen mit viel Wortwitz, Ironie und hervorragenden Schauspieler*innen (Joachim Krol und Dagmar Manzel) vom Altwerden und der Kunst, sich nach all den Jahren noch einmal neu zu entde cken.